Licht ist nachts die einzige verfügbare Lichtquelle in Innenräumen. Im täglichen Gebrauch im Haushalt sind die Auswirkungen von flackerndem Licht auf Menschen, insbesondere ältere Menschen und Kinder, deutlich spürbar. Ob beim Lernen im Arbeitszimmer, beim Lesen oder beim Entspannen im Schlafzimmer – ungeeignete Lichtquellen beeinträchtigen nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern können bei langfristiger Nutzung auch ein Gesundheitsrisiko darstellen.
Lightman bietet Verbrauchern eine einfache Möglichkeit, die Qualität zu überprüfen.LED-LeuchtenRichten Sie die Lichtquelle mithilfe der Handykamera aus. Wenn im Sucher flackernde Streifen zu sehen sind, weist die Lampe einen Stroboskopeffekt auf. Dieses mit bloßem Auge kaum erkennbare Stroboskopphänomen kann die Gesundheit beeinträchtigen. Längere Einwirkung des durch minderwertige Lampen verursachten Stroboskoplichts kann leicht zu Kopfschmerzen und Augenermüdung führen.
Die stroboskopische Lichtquelle beschreibt im Wesentlichen die Frequenz- und Periodenänderung des von ihr emittierten Lichts, dessen Helligkeit und Farbe sich im Laufe der Zeit verändern. Das Testprinzip beruht darauf, dass die Verschlusszeit des Mobiltelefons kürzer ist als die für das menschliche Auge wahrnehmbare kontinuierliche Bildfrequenz von 24 Bildern pro Sekunde. Dadurch lassen sich stroboskopische Phänomene erfassen, die dem bloßen Auge verborgen bleiben.
Stroboskoplicht hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Die American Epilepsy Work Foundation wies darauf hin, dass Faktoren wie die Frequenz des Flimmerns, die Lichtintensität und die Modulationstiefe die Auslösung einer photosensiblen Epilepsie beeinflussen. In einer Studie zur Epithel-Theorie der photosensiblen Epilepsie stellten Fisher et al. fest, dass Epilepsiepatienten bei Stimulation durch flimmernde Lichtquellen ein Risiko von 2 % bis 14 % für epileptische Anfälle haben. Die American Headache Society erklärt, dass viele Migränepatienten lichtempfindlicher sind, insbesondere gegenüber Blendung. Helle, flimmernde Lichtquellen können Migräne auslösen, wobei niederfrequentes Flimmern stärker wirkt als hochfrequentes. Untersuchungen zum Einfluss von Flimmern auf die Ermüdung ergaben, dass nicht sichtbares Flimmern die Augenbewegungen beeinflussen, das Lesen beeinträchtigen und zu Sehverschlechterungen führen kann.
Veröffentlichungsdatum: 11. November 2019